Die WSOP wurde 1970 von Benny Binion gegründet und fand ursprünglich im Horseshoe Casino in Las Vegas statt. Das Eröffnungsevent war ein Einladungsspiel mit Bargeld, und Johnny Moss wurde von seinen Mitspielern zum allerersten Champion gewählt. Dies markierte den Beginn einer Serie, die zum Grundpfeiler des kompetitiven Pokers werden sollte.
Im Laufe der 1970er- und 1980er-Jahre begann die WSOP, ein breiteres Publikum anzuziehen, da ihre Preispools und die Spielerbeteiligung wuchsen. Ikonische Champions wie Doyle Brunson, Stu Ungar und Phil Hellmuth traten in dieser Zeit hervor und festigten ihr Vermächtnis mit mehreren Bracelet-Gewinnen.
Im Jahr 2003 erlebte die WSOP einen Popularitätsschub dank Chris Moneymakers unwahrscheinlichem Sieg im Main Event. Sein Sieg, nachdem er sich über ein $39-Online-Satellite qualifiziert hatte, inspirierte einen globalen Poker-Boom und festigte den Ruf der WSOP als Turnier, bei dem jeder jede pokertechnische Größe erreichen kann.
Die Serie entwickelte sich weiter und führte neue Events wie den Big One for One Drop ein, der ein Buy-In von $1 Million hatte und Millionen für wohltätige Zwecke sammelte. Im Jahr 2007 expandierte die WSOP international mit der Einführung der World Series of Poker Europe (WSOPE), die die Spannung der WSOP auf eine globale Bühne brachte.
In jüngerer Zeit führte die Partnerschaft zwischen der WSOP und GGPoker zur Schaffung der allerersten WSOP Online-Serie im Jahr 2020. Diese bahnbrechende Initiative stellte Rekorde bei der Teilnahme auf, einschließlich des größten Online-Poker-Preispools in der Geschichte. Die WSOP bleibt eine dynamische und sich ständig weiterentwickelnde Serie, die weiterhin den Standard für wettbewerbsorientiertes Poker weltweit setzt.